Die derzeitige Situation lässt wieder einmal Überlegungen zu alternativen Anlagestrategien aufkommen. Niedrige Zinsen und schwer einzuschätzende Aktienmärkte tun dabei ihr Übriges.
Schiffs- und Immobilienfonds versorgen uns derzeit hauptsächlich mit schlechten Nachrichten. Anleger meiden daher Beteiligungsmodelle, obwohl auch dort attraktive Optionen zu finden sind:
Gerade wegen der schlechten Nachrichtenlage wird derzeit bei Emittenten das Augenmerk wieder stärker auf Qualität gerichtet. Mietpreise und Immobilienmärkte haben sich nach der Überhitzung in den Jahren 2005 bis 2007 global nach unten entwickelt, jetzt bieten sie daher wieder ein lukratives Niveau für Einsteiger. Und einige Angebote lassen selbst in schwierigen Zeiten stabile Erträge erwarten, die mehr Rendite bringen als es im festverzinslichen Bereich derzeit möglich ist.
Montag, 28. Dezember 2009
Montag, 21. Dezember 2009
Wo Markowitz an seine Grenzen stößt.
Nach der Lehman-Pleite vor gut einem Jahr ging es auf den Börsen in nahezu allen Anlageklassen stark nach unten. In den letzten Wochen geht es in beinahe allen Bereichen wieder steil nach oben: Aktien steigen, Rohstoffe steigen, Gold steigt und so weiter.In diesem Zusammenhang wird immer wieder die nobelpreis-gekrönte Theorie von Markowitz genannt. Wirtschaftswissenschaftler untersuchen, wo diese Theorie an ihre Grenzen stößt. In einem Fall wie er beispielsweise im letzten Jahr eintrat, als der Geldmarkt kollabierte, muss die Portfoliotheorie von Markowitz massiv hinterfragt werden. Trotzdem halten Experten aus der Wirtschaft an Markowitz fest. Das Modell basiert auf funktionierenden Märkten, nicht auf nicht-funktionierenden Märkten. In Sondersituationen ist die Theorie von Markowitz nicht anwendbar, generell hat sie jedoch noch lang nicht ausgedient.
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