Montag, 18. Januar 2010

Ausblick auf 2010

Finanzexperten und Vermögensprofis wagen einen Ausblick für das Jahr 2010. Das Fazit: Alles nur keine Langweile.

Für das erste Quartal erwarten beratende Experten einen positiven Verlauf durch einen technischen Aufwärtstrend, unterstützt von guten Unternehmenszahlen.
In der zweiten Jahreshälfte rechnen Experten mit steigenden Geldmarktzinsen. Australien ist hier der Vorläufer. Down-Under wurden die Geldmarktzinsen bereits erhöht. Die Zinssätze 10-jähriger Anleihen sollten im Zuge dessen ansteigen. Vorsicht vor Kursverlusten. Unternehmensanleihen bleiben selektiv interessant, jedoch sollten Anleger auf eine kürzere Restlaufzeit und eine ausreichend gute Bonität des Emittenten achten.
Für die beiden Weltwährungen, USD und EUR, erwarten Finanzexperten eher mäßige Entwicklungen. Keine der Weltwährungen wird durch Stärke glänzen. Man rechnet unter Schwankungen mit einem Seitwärtstrend bei EUR/USD zwischen 1,32 und 1,58.
Offene Immobilienfonds werden auch weiterhin mit ansteigenden Leerständen sowie Bestandsabschreibungen kämpfen. Vor allem Fonds mit relativ hohem Liquiditätsanteil leiden unter den sehr niedrigen Festgeldsätzen. Die Renditen bleiben weiterhin unter Druck: Man rechnet mit Renditen von maximal 3 bis 4 Prozent pro Jahr. Bei einzelnen Fonds werden auch Minusrenditen für möglich gehalten.
Rohstoffe bleiben nach wie vor ein interessantes Investment: Während Öl weiteren Schwankungen unterlegen wir, bleibt Gold ein Spekulationsobjekt.

In der Gesamtbetrachtung sieht man das Jahr 2010 als Konsolidierungsjahr, das einigen Schwankungen unterliegen wird.